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Voraussetzung für den Tauchschein

| Tauchen

 

Voraussetzung Tauchschein

Du bist hier gelandet weil du dich fürs Tauchen interessierst. Sehr gut, denn Tauchen ist eines der vielfältigsten und faszinierenden Hobbys auf der Erde. Aber dennoch solltest du, bevor du mit deinen Tauschein beginnst, dir Gedanken darüber machen welche Voraussetzungen du mitbringen solltest. Es macht wenig sinn viel Geld für einen Tauchschein auszugeben um anschließend festzustellen das du Angst vor Wasser hast, oder du gar nicht schwimmen kannst.

Inhaltsverzeichnis
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Voraussetzung Tauchschein

Um eines vorweg zu nehmen. Als Taucher musst du weder Leistungssportler sein noch musst du 10 Minuten die Luft anhalten können. Die meisten gesunden Menschen können bedenkenlos ihren Tauchschein machen. Da bei jeder Tauchausbildung die Sicherheit der Tauchschüler an erster Stelle steht (stehen sollte), gilt der Tauchsport als sehr sicher.

1. Physische Voraussetzungen

1.1 Grundfitness

Als angehender Taucher solltest du eine gewisse Grundfitness besitzen. Ich meine nicht, dass du Marathonläufer sein musst, aber du solltest nicht schon bei einer Treppe mit 10 Stufen in Schnappatmung verfallen. Deine Kondition ist aber dennoch wichtig. An Land musst du die teilweise schwere Ausrüstung zu Fuß an das Boot bzw. an den Tauchplatz tragen. Auch manche Strömungstauchgänge können stark an die Kondition gehen.

1.2 Erkrankungen

Mit verschiedenen Vorerkrankungen kann es beim Tauchen auch zu lebensgefährlichen Unfällen kommen. Weiter unten beschreiben wir noch mit welchen Vorerkrankungen du besser nicht tauchen gehen solltest.

1.3 Körperkontrolle

Da wir uns beim Tauchen ausschließlich mit den Beinen (Flossen) fortbewegen solltest du ein gewisses Maß an Arm-Bein-Koordination mitbringen. Das ist wichtig um keine Korallen abzubrechen oder Sand aufzuwirbeln. Außerdem kannst du durch wildes um sich schlagen auch andere Taucher in Gefahr bringen.

Um auf sicherer Seite zu sein, wird bevor du mit dem Schein beginnst eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung verlangt. In der wirst du von deinem Arzt durchgecheckt ob du in der körperlichen Verfassung bist Tauchen gehen zu können.

2. Psychische Voraussetzungen

2.1 Ängste

Manche Menschen haben angeborene Ängste gegen die sie nichts machen können. Bei Höhenangst kann es passieren dass du beim Schweben über eine Riffkante in Panik verfällst. Hinter so einer Kante kann es schon mal mehrere Hundert Meter in die Tiefe gehen und der Meeresgrund ist nicht mehr sichtbar.

Auch können klaustrophobische Ängste auftretet beim Betauchen von Höhlen oder dunklen Wracks. Die verengte Sicht in der Maske und unter Wasser könnte auch ein beklemmendes Gefühl in einem Hervorrufen.

Allerdings möchte ich hier keinem Angst machen. Wenn du dich im Wasser wohlfühlst, und zum Beispiel auch schon Schnorcheln warst, machst du am besten einen Schnuppertauchgang dann kannst du sehen ob das Tauchen für dich in Frage kommt oder doch besser nicht.

3. Alter

3.1 Tauchen im Alter

Prinzipiell gibt es für Taucher keine Altersobergrenze. Allerdings solltest du ab 40 jedes Jahr eine Tauchtauglichkeits – Untersuchung machen um sicher zu gehen dass du dafür noch in der Lage bist. Wichtig ist zu wissen, dass der menschliche Körper mit dem Alter abbaut und nicht mehr so Fit und Agil ist wie in jungen Jahren. Die Muskulatur wird weniger, Fettgewebe wird mehr, die Sehleistung kann abnehmen und es kann zu Veränderungen der Lunge kommen. Das solltest du immer im Hinterkopf behalten. Dann steht dem Tauchen bis ins hohe Alter nichts im Wege.

3.2 Tauchen in jungen Jahren

Ab wann darf der Tauchschein gemacht werden? Es gibt Tauchverbände die bieten die ersten Kurse schon für Kinder ab 8 Jahren an. Andere erst ab 12. Wir würden empfehlen zu warten bis das Kind die 12 Jahre erreicht hat, dann ist dieses aus der größten Wachstumsphase herausgewachsen und Mental eher in der Lage gefahren einzuschätzen und abzuwenden.

4. Wer nicht tauchen gehen sollte

Menschen mit

  • Erkrankungen des Ohres (Trommelfelle, Mittelohr)
  • Epilepsie
  • mit Erkrankungen des Atemapperates, insbesondere mit der Lunge
  • Herzfehler, bzw. Herzrhythmusstörungen
  • Allgemeine Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit noch auf komplette Richtigkeit. Beim Thema Gesundheit sollte IMMER! ein Arzt zu Rate gezogen werden.


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