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Unsere Okinawa Rundreise

| Reisen

 

Okinawa Rundreise

Recht spontan, erst fünf Wochen vor unserer Reise nach Japan buchten wir unseren Flug. Japan steht zwar schon länger auf unserer Liste, aber Okinawa hatten wir noch nicht auf dem Schirm.

 

Naha

Der Start unserer Rundreise auf den Inseln von Okinawa, das erst seit 1879 zu Japan gehört, war auf der Hauptinsel in der Hauptstadt Naha. Nach unserer Ankunft im Hotel am späten Nachmittag, machten wir uns auf den Weg in die Stadt um uns diese näher anzuschauen. Zuerst liefen wir an den Fährhafen, da wir am nächsten Morgen die erste Fähre auf die Insel Aka-jima nehmen wollten. Außerdem Informierten wir uns dort über die Abfahrtszeiten und die Preise. Zum Glück war dieser nur 10 Minuten vom Hotel entfernt.

Okinawa

Anschließend besuchten wir die Naha Kokusai Dori Shopping Street. Diese hat uns gleich das Typische Japan, wie wir es uns vorstellten, gezeigt. Sämtliche Geschäfte und Läden an der Straße mit grellem pink und gelb Beleuchtet. Menschenmassen in allen möglichen Klamotten, und skurriles Essen aus Plastik in Schaufenstern. Auch durfte ein Besuch im First Makishi Public Market nicht fehlen. Dies ist ein überdachtes Marktgebäude in dem es alles gibt was auf deiner Wunschliste steht. Sonnenbrillen und Klamotten genauso wie frisches Fleisch und rohen Fisch.

Kokusai Dori

Am nächsten Morgen ging es mit der Fähre auf die Insel Aka-jima. Am Fährhafen sind wir eine Stunde bevor die Fähre startet an den Ticketschalter, und haben ohne Reservierung ein Ticket kaufen können. Nach der 1,5 Stündigen fahrt machten wir uns auf den Weg zum Nishibama Beach, einer der schönsten Strände der Kerama Inseln. Es hatte sich gelohnt, denn unterwegs sahen wir eines der seltenen Kerama Rehe. Diese Art ist vom Aussterben bedroht und nur auf vier der Kerama Inseln heimisch. Wir verbrachten längere Zeit am Strand. Andre verbrachte die Zeit mit dem Schnorchel im Wasser während Katha sich die Sonne auf den Bauch scheinen ließ.

Aka-jima

Nach dem Aufenthalt am Strand, machten wir uns auf den Weg zur Tauchschule um für den nächsten Tag 2 Tauchgänge zu buchen. Auf dem Weg zur Tauschschule suchten wir einen Fahrradverleih, damit wir den Weg mit unseren Backpacks nicht zu Fuß zurücklegen wollten. An der Tauchschule angekommen, konnten wir zügig alles für die Tauchgänge abklären. Anschließend machten wir uns auf die Suche nach einem Strand an dem wir unser Zelt aufbauen konnten. Als wir am Strand ankamen schnappte sich Katharina ihre ABC-Ausrüstung und ging ins Wasser zum Schnorcheln. Andre erkundete währenddessen die Umgebung um den Strand. Bevor die Sonne unterging bauten wir unser Zelt auf. Es war ein wunderschöner Moment alleine im Sand zu sitzen und die Sonne beim Untergehen zu beobachten.

Strand Aka

Unsere erste Nacht im Zelt war sehr abenteuerlich. Mitten in der Nacht fing es an zu Gewittern. Durch den starken Wind hat sich unser Überzelt gelockert, und wir lagen plötzlich im Wasser. Nachdem Andre alles wieder befestigt und wir das Wasser aus dem Zelt entfernt hatten konnten wir endlich schlafen. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen.

Strand Aka-jima

Am nächsten Morgen machten wir uns mit unserem gesamten Gepäck auf den Weg zur Tauchschule. Wir machten 2 Tauchgänge von einem Boot aus. Die Tauchgänge waren wunderschön. Tolle Riffe und Glasklares Wasser mit Sichtweiten von bis zu 25 Meter. Zurück in der Tauchschule haben wir uns fertig gemacht um mit der Fähre weiter nach Zamami-jima zu Reisen. Doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für die ganze Nacht war Regen gemeldet und wir wollten nicht wieder in unsrem Zelt nass werden. Also beschlossen wir spontan, die Fähre zurück nach Naha zu nehmen um dort in einem Hotel zu übernachten.

Tauchen Akajima

Da unser Flug nach Ishigaki erst am nächsten Tag ging hatten wir so einen Tag in der Hauptstadt gewonnen. Deshalb besuchten wir an diesem Vormittag die Ruinen der Burg Urasoe. Da die Ruinen der Burg nicht sehr groß sind, hatten wir noch eine Menge Zeit.

Urasoe Castle

Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Burg Nakagusuku. Laut unserem Handy hatten wir ca. 2 Stunden Fußmarsch vor uns. Wir sind gerne zu Fuß unterwegs weshalb uns das nicht störte. Allerdings waren es am Ende nicht 2, sondern 3,5 Stunden die wir unterwegs waren. Scheinbar hatten wir uns irgendwie verlaufen. Aber es hatte sich gelohnt, die Ruine ist noch recht gut erhalten. Auch die Aussicht vom Berg belohnten unsere Strapazen.

Nakagusuku

Am nächsten Morgen machten wir uns auf dem Weg zum Flughafen um weiter nach Ishigaki zu Fliegen. Dort angekommen schnappten wir uns ein Taxi und ließen uns zu einem Zeltplatz fahren. Von dort wollten wir uns eigentlich ein Fahrrad mieten. Leider gab es keinen Verleih in der Nähe. Also versuchten wir uns mit dem Bus vertraut zu machen. Dies war am Anfang etwas verwirrend und wir sind erst mal 2 Stunden spazieren gefahren. Aber nachdem wir dann eine Englische Karte bekommen haben hat es einwandfrei geklappt. In Ishigaki Stadt haben wir uns über Fährzeiten Informiert und sind ein bisschen durch die Einkaufsgassen geschlendert. Mit dem letzten Bus fuhren wir wieder zurück an unseren Zeltplatz.

Strand Zeltplatz

An unserem Strand, keine 20 Meter vom Zelt entfernt, machten wir es uns mit einem Buch gemütlich. Den Sonnenuntergang den wir dabei erlebten war traumhaft. Am nächsten Tag wurden wir mit einem Bus von unserer Tauchschule abgeholt. Hier auf Ishigaki machten wir 3 wunderschöne Tauchgänge. Einer davon war am bekannten Manta Point von Ishigaki. Allerdings hatten diese wohl keine Lust auf uns. Es waren leider keine zu sehen. Zur Mittagszeit machten wir eine Pause in Kabira Bay. Die Bucht, die wir schon von vielen Bildern kannten ist einfach traumhaft. Schade, dass wir dort nicht noch länger Zeit hatten. Nach den Tauchgängen wurden wir wieder zurück an den Zeltplatz gefahren. Wir waren sehr erstaunt, denn der Zeltplatz war so gut wie leer. So hatten wir den ganzen Strand für uns alleine.

Kabira Bay

Am nächsten Morgen packten wir unseren sieben Sachen und fuhren mit dem Bus nach Ishigaki Stadt. Dort übernachteten wir noch zwei weitere Nächte in einem Hotel. An diesem Morgen fuhren wir zuerst mit der Fähre nach Kohama-jima. Dort mieteten wir uns ein Fahrrad und erkundeten die Insel. Auch bestiegen wir den Mt. Otake von dem wir eine Wahnsinns Aussicht über die Insel hatten.

Fahrrad

Nach dem Mittag fuhren wir mit der Fähre weiter nach Taketomi-jima. Die Insel ist bekannt für ihre schneeweißen Ziegel auf den Dächern. Nachdem wir uns in der Stadt umgesehen hatten machten wir uns auf den Weg zum Kondoi Beach. Unserer Meinung der schönste Strand in Okinawa. Am Abend ging es mit der Fähre wieder zurück nach Ishigaki. Dort machten wir  in einer Bar am Hafen ein leckeres BBQ.

Taketomi

Am darauffolgenden Tag hatten wir eine Wasserfalltour auf Iriomote gebucht. Auch diese Insel mussten wir zuerst mit der Fähre erreichen. Am Hafen wurden wir direkt von unserem Tourguide abgeholt. Nachdem alle Formalitäten geklärt waren ging es in den Urwald. Dort bestiegen wir unsere Kajaks. Auf dem Fluss paddelten wir ca. 20 Minuten bevor wir unser Boot wieder verließen.

Kajak

Es folgte anschließend eine 45 Minütige Wanderung durch den Urwald auf den Top der Pinaisara Falls. Dort hielten wir uns eine Zeit lang auf und konnten die Aussicht von dem 52 Meter hohen Wasserfall genießen. Währenddessen bereitete unser Guide uns ein kleines warmes Mittagessen vor.

Pinaisara Falls

Nach dieser Stärkung ging es zum Abstieg. Dabei wurden die Wolken immer dunkler und schließlich hat es angefangen zu regnen und nicht mehr aufgehört. Trotz des Regens sind wir noch an den Fuß des Wasserfalls gelaufen um dort im Naturpool baden zu gehen. Nass waren wir ja sowieso schon. Zurück zum Van ging es dann wieder mit dem Kajak. Diese Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt, und wir können sie bedenkenlos weiterempfehlen. Zurück im Hotel freuten wir uns endlich zu duschen und trockene Klamotten anziehen zu können. Denn Abend ließen wir dann in einer Hafenbar ausklingen.

Nass

Weiter ging es dann schon wieder mit Flugzeug zurück nach Naha. Mit der Einschienenbahn fuhren wir Richtung Hotel. Eigentlich wollten wir zu dem königlichen Garten Shikinaen. Allerdings standen wir dort vor verschlossenen Türen, denn mittwochs ist ruhe Tag.  Also fuhren wir mit dem Bus zum Makashi Public Markt. Dort ließen wir den Tag ausklingen. Am folgenden und letzten vollen Tag in Japan besuchten wir mit der Fähre die Insel Tokashiki. Eigentlich wollten wir nach Zamam1-ijima, allerdings war das Speed Boot in Reparatur auf dem Trockendock. Mit der normalen Fähre hätten wir gerade mal 3 Stunden auf der Insel gehabt.

Tokashiki

Auf Tokashiki angekommen, fuhren wir mit dem Bus dann schließlich zum Aharen Beach. Dort haben wir uns erst mal an den Aussichtspunkt begeben und die Umgebung erkundet. Da uns reines am Strand liegt dann doch zu langweilig ist, schnappten wir uns ein Kajak und sind nach Ri Island gepaddelt. Diese kleine Insel befindet sich etwa 10 Minuten mit dem Kajak entfernt. Dort vor dem Strand gibt es ein wunderschönes Riff zum Schnorcheln. Abends fuhren wir wieder mit der Fähre zurück in unser Hotel in Naha.

Ri-Island

Am nächsten Morgen vor unserem Flug besuchten wir noch das Shuri-Castle. Ein Besuch dieses UNESCO- Weltkulturerbes gehört bei einem Naha Besuch einfach dazu. Leider konnte man sie nicht in der vollen Pracht bewundern, da sie gerade am Restaurieren sind und die Hälfte mit Bauzäunen abgehängt war. Nach dem Essen in der Burg fuhren wir mit der Einschienenbahn zum Flughafen. Und machten uns auf den Heimweg nach Frankfurt.

Shuri-Castle

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