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Sporttaucher Ausrüstung

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Sporttaucher Ausrüstung

Es gibt für uns fast nichts Schöneres als schwerelos unter Wasser zu schweben. Dabei die Tiere die dort leben in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten und die Tiefen des Meeres selbstständig zu erkunden. Um aber als Mensch überhaupt unter Wasser Tauchen und Atmen zu können brauchen Sporttaucher wie wir, eine spezielle Ausrüstung. Und die stellen wir dir in diesem Text vor.

1. Maske

Tauchmaske

Das erste der ABC Ausrüstung ist die Maske. Wenn du schon einmal deinen Kopf ohne Maske unter Wasser gehalten hast, hast du bestimmt schon gemerkt dass du alles sehr verschwommen und unscharf wahrnimmst. Das liegt daran dass unser Auge für das sehen an der Luft gemacht ist. Wenn du unter Wasser die Augen öffnest hast du direkten Kontakt mit Wasser, dadurch verschwimmt deine Sicht. Durch die Tauchermaske bildet sich eine Luftschicht vor deinen Augen und du kannst auch unter Wasser klar und scharf sehen.  Wichtig ist dass die Maske perfekt passt. Das kannst du testen indem du sie auf dein Gesicht drückst und sie einfach „kleben“ bleibt.

2. Schnorchel

Schnorchel

Das zweite wichtige bei der ABC Ausrüstung ist der Schnorchel. Den benötigst du um an der Wasseroberfläche schnorcheln zu können ohne ständig Luft holen zu müssen. Ein Schnorchel darf für Erwachsene nicht Länger als 35cm sein und nicht dicker als 25mm Durchmesser haben. Das ist Vorgeschrieben da es sonst zur Pendelatmung (Ausatemluft wird wieder eingeatmet) kommen kann. Einige Taucher haben immer einen Schnorchel dabei. Es hilft bei großen Wellen leichter ins Boot zurück zu kommen ohne Wasser zu schlucken. Wir haben allerdings beide keinen dabei. Allerdings besitzen wir beide einen um Schnorcheln gehen zu können.

3. Flossen

Flossen

Der letzte Baustein der ABC Ausrüstung sind die Flossen. Da unser Körper nicht für das schwimmen unter Wasser gemacht ist, haben wir es schwer nur mit unseren Füßen vorwärts zu kommen. Deshalb gibt es Flossen. Durch die Flossen können wir uns unter Wasser bewegen wie ein Fisch. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Flossen. Schnorchelflossen und Geräteflossen. Der Unterschied besteht darin:

Schnorchelflossen haben eine Art Gummischuh, in den du direkt mit deinen Füßen reinschlupfst. Der Nachteil ist das deine Füße nicht vor Kälte geschützt sind.

Schwimmbadflosse

Geräteflossen haben hinten eine Öffnung und ein Gummiband. In diese Flossen steigst du mit Neopren Füßlingen ein, die dich vor Kälte und äußeren Einflüssen schützen.

Geräteflossen

4. Druckluftflasche

Druckluftflasche

Eins vorweg. Eine Druckluftflasche ist keine Sauerstoffflasche. Im Innern befindet sich nichts anderes als komprimierte Atemluft. Die meisten Flaschen haben einen Inhalt von 12 Litern, es gibt aber auch welche mit 15, für die die mehr Luft brauchen. Eine Flasche besteht aus dem Körper, ihn gibt es aus Stahl, Aluminium und mittlerweile sogar aus Kohlefaser, einem Standfuß aus Kunststoff und den Ventilanschlüssen am Flaschenhals. Im Flaschenhals ist eingeschlagen mit wieviel Bar die Flasche gefüllt werden darf, in der Regel mit 200 Bar.

5. Atemregler

Atemregler

Die Hauptaufgabe des Atemreglers besteht darin, die Luft aus der Flasche atembar an den Taucher abzugeben. Das bedeutet er regelt die 200 Bar der Flasche im ersten Schritt auf einen Mitteldruck von etwa 10 Bar, und anschließend auf einen Gebrauchsdruck für den Taucher.

An jedem Atemreglerset befindet sich zusätzlich ein zweiter Regler, der Sogenannte Oktopus. Dieser ist für den Notfall gedacht sollte der erste Regler ausfallen. Oder dein Tauchbuddy keine Luft mehr hat bzw. sein Atemregler kaputt ist.

Zusätzlich befindet sich noch ein Finimeter an dem Set. Das ist ein Unterwasser-Manometer der dem  Taucher anzeigt wie viel Druck noch in seiner Flasche ist.

6. Tarierjacket

Tarierjacket

Das Taucherjacket (BCD-Bouyancy Compansatot Device) dient dem Taucher unter Wasser für drei Dinge. Zum einen ist es die Trageeinrichtung für die Flasche und dem Atemregler. Auf der Rückseite befinden sich mehrere Gurte an dem die Flasche angeschnallt wird. Die Gurte auf der Vorderseite dienen dazu das Jacket wie einen Rucksack aufzusetzen. Durch verstellbare Gurte kann das Jacket so bequem wie möglich angelegt werden

Zum zweiten dient dir das Jacket zum Ausgleichen unter Wasser. Das Jacket besitzt im Innern Kammern die mit Luft aus der Flasche gefüllt werden können. Damit kann eine neutrale Schwebeposition hergestellt werden (austariert).

Der dritte Punkt für das was das Jacket gut ist, ist als Sicherheitsschwimmweste. So kann es aufgeblasen das schwimmen an der Wasseroberfläche erleichtern. Gerade bei hohem Wellengang ist es sinnvoll das Jacket aufzublasen.

7. Tauchanzug

Ein weiterer Teil der Tauchausrüstung ist der Tauchanzug. Er dient dazu den Körper vor Wärmeverlust zu schützen. In der Regel besteht der Anzug aus Neopren. Das ist ein mit Luftblasen aufgeschäumter Kunststoff. Diese Luftbläschen isolieren den Körper. Es gibt verschieden Dicke Neopren-Anzüge, je dicker, desto besser gegen Kälte.

Des Weiteren gibt es noch Trockentauchanzüge für kaltes Wasser. Dieser ist durch Manschetten am Körper abgedichtet damit kein Wasser in den Anzug eindringen kann. Darunter kann man sich dick anziehen.

8. Blei

Blei

Blei ist wichtig um überhaupt tauchen gehen zu können. Gerade durch die im Neoprenanzug eingeschlossenen Luftblasen hat der Taucher viel Auftrieb. Um unter zugehen nimmt er Blei mit. Blei wird in der Regel an einem Gürtel getragen. Wichtig ist, dass das Blei schnell und unkompliziert in einem Notfall abgeworfen werden kann.

Die Menge des Bleis kann von Taucher zu Taucher variieren. Auch kann die dicke des Anzugs, die Art der Flasche oder das Tauchen in Salzwasser oder Süßwasser die Bleimenge beeinflussen.

9. Tauchcomputer

Tauchcomputer

Die meisten Taucher tauchen mit einem Tauchcomputer. Dieser ist sinnvoll. Er zeigt dir deine aktuelle Tiefe und deine Tauchzeit an. Außerdem berechnet er das persönliche Tauchprofil. Somit zeigt er dir an wie lange du zu einem Dekotauchgang hast, er zeigt in welcher Tiefe du deine Stopps machen musst, damit es nicht zu einem Tauchunfall kommt. Außerdem meldet er sich wenn du zu schnell auftauchst. Zusätzlich zeigt er die Flugverbotszeit an.

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