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Kayaktour auf Iriomote – unser coolstes Outdoor Erlebnis 2018

| Reisen

Iriomote

Über den Blog von Ines und Thomas, Gin des Lebens, haben wir von der Blogparade von Ousuca erfahren. Er will von anderen Bloggern das schönste oder coolste Outdoor Erlebnis wissen. Da wir auch gerne Outdoor unterwegs sind, nicht nur zum Tauchen, bietet sich diese Blogparade für uns richtig an.

Unser Erlebnis hat sich in Japan ereignet. Über den Blog von Tessa erfuhren wir etwas über eine Kajak- Trekking Tour zu den Pinasara Falls auf der Insel Taketomi. Da sich die Tour sehr interessant anhörte buchten wir diese direkt vom heimischen PC. Neben dem Tauchen in Okinawa freuten wir uns auf diese Tour am meisten.

Unser Tag begann mit einem kleinen Fußmarsch von unserem Hotel an den Hafen der Insel Ishigaki. Von dort fuhren wir dann mit der Fähre auf die Insel Iriomote. Dort angekommen, wurden wir gleich von unserem Guide abgeholt und zur Basis gebracht. Nach einem Breefing wie der Tag abläuft, erhielten wir Neopren Schuhe sowie eine Regenjacke und einen Beutel. Nachdem wir unsere Wertsachen weggeschlossen haben fuhren wir mit dem Auto zu einem Parkplatz, an dem wir noch andere Teilnehmer trafen.

Kayak

Dort sollten wir gezeigt bekommen wie wir ein Kajakpaddel richtig benutzen. Da wir aber schon oft mit einem Kajak unterwegs waren verkürzte unser Guide die Einweisung. Anschließend folgte eine rund 10-minütige Wanderung durch den Wald. Dort fanden wir an einem kleinen Flussarm unsere Kajaks. Wir benutzen ein Doppelkajak.

Kajak

Da wir schon geübt sind kamen wir gut voran. Zuerst fuhren wir auf einem sehr schmalen Fluss, auf dem nicht zwei Kajaks nebeneinander fahren konnten. Viele Mangroven wuchsen am Rand des Wassers. Nach einer Biegung kamen wir an die Mündung des Pinaisara Flusses zum Meer. Von da an war der Fluss schön breit. Unser Guide erklärte uns während der Fahrt viel Wissenswerte über die Gegend. Auch machten wir öfters Pause um ein paar Fotos zu machen. Wir konnten vom Fluss aus schon unser Ziel, den Wasserfall sehen. Nach gut 25 Minuten kamen wir an der Anlegestation an.

Wasserfall

Dort angekommen banden wir unsere Kajaks an Bäumen fest, verstauten unsere Schwimmwesten im Boot und machten uns auf den Weg zum Dach des Wasserfalls. Es ging mitten durch den Urwald. Umgeben nur von der Natur und dessen Geräuschkulisse, einfach traumhaft. Wir liefen ca. 30 Minuten über Stock und Stein immer den Berg hinauf, bis wir schon das Rauschen des Wassers aus der Ferne hörten. Neber wundersam aussehenden Bäumen und Sträucher endeckten wir während der Wanderung auch Echsen und andere Tiere die hier leben.

Trekking

Auf dem Wasserfall

Da wir sehr schnell mit dem Kanu unterwegs waren, waren wir die einzigen auf dem Dach des Wasserfalls. Unser Guide erklärte uns dort wo wir problemlos stehen und gehen können ohne dass uns die Strömung in die Tiefe reißt. Auch mussten wir aufpassen, weil die Steine sehr rutschig waren. Die Aussicht vom 55 Meter hohen Wasserfall war atemberaubend. Man konnte sehr weit über die Insel schauen. Leider war es sehr bewölkt und es sah nach regen aus. Wir hatten Glück an diesem Tag überhaupt hier oben zu stehen. Unser Guide sagte uns, dass viele Gruppen unten am Wasserfall blieben, da sie dem Wetter nicht trauten. Außerdem konnten wir wegen dem schlechten Wetter einen zweiten kleineren Wasserfall weiter weg sehen. Dieser ist nur sichtbar wenn es mehrere Tage am Stück geregnet hat.

Aussicht

Natur

Während wir uns hier oben umschauten und die Aussicht genossen, kochte unser Guide eine leckere Sooki Soba. Das ist eine Suppe mit Buchweizennudeln, Schweinefleisch-Stücken und rotem Ingwer. Nach dieser Stärkung ließen wir noch ein bisschen die Seele baumeln und genossen die Einsamkeit und die Aussicht.

Pinaisara Falls

Beim Essen

Kurz nachdem die zweite Gruppe oben ankam, machten wir uns wieder auf den Weg zum Abstieg. Nach etwa halber Wegstrecke hat es begonnen zu Regnen. Am Anfang war die Abkühlung noch recht angenehm. Es war nur leichter Nieselregen. Bevor wir allerdings ganz unten ankamen brach die Wolkendecke auf und es goss aus Eimern. Wir waren durchnässt bis auf die Unterwäsche. Aber nichts desto trotz hatten wir viel Spaß dabei.

Nass

Wieder an unseren Booten angekommen fragte unser Guide ob wir noch Lust hätten den Wasserfall von unten anzuschauen. Da wir ja eh nicht nässer werden konnten bejaten wir das. Also machten wir uns auf den rutschigen und nassen Weg. Als wir ankamen hatten wir einen warmen Tee zu uns genommen und einen kleines Küchlein gegessen. Was unser Guide alles mit sich rumschleppte. Nach diesem aufwärmen sprangen wir wie wir waren mit unseren Klamotten in den Naturpool am Fuße des Wasserfalls. Wie gesagt, nasser konnten wir eh nicht werden. Selbst unser Guide ist mit hinein und hatte sichtlich Spaß. Auch wir waren begeistert. Es war einfach wunderschön, da es auch noch von oben geregnet hat.

Waterfall

Beim Baden

Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg zurück zu unseren Kayaks. Wir paddelten zurück und liefen ans Auto. Zurück in der Basis konnten wir duschen und uns fertig machen. Als wir fertig waren ging es zum Boot zurück nach Ishigaki. So endete einer der schönsten Tage unserer Okinawa Rundreise. Er wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

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2 Kommentare

Ines & Thomas

Hallo ihr zwei!
Das sieht ja nach einer super coolen Tour aus! Hat sicher viel Spaß gemacht 🙂 Danke euch auch für die Verlinkung!
Liebe Grüße
Ines und Thomas

#ousuca Blogparade 2018: Dein coolstes Outdoor-Erlebnis 2018 (Beendet)

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