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Eine Nacht in Valletta-Malta, was du gesehen haben musst.

| Reisen

Aussicht auf Valletta

Valletta ist die Hauptstadt des Mittelmeer Inselstaat Malta. Die Stadt liegt auf einer Landzunge zwischen zwei Natürlichen Hafenbecken im Nordosten von Malta. Sie ist mit unter 10000 Einwohner die kleinste Hauptstadt in Europa. Selbst bei den größten Städten in Malta liegt Valletta auf den 20 er Plätzen. Der Bau der Stadt begann im Jahr 1566, ein Jahr nach der erfolgreichen Verteidigung der Insel gegen die Osmanen, diese belagerten die Insel über 4 Monate. Gegründet wurde Valletta von Fra‘ Jean de la Valette dem 49. Großmeister des Malteserordens. Die Planung der Stadt übernahm der italienische Architekt und Festungsbaumeister Francesco Laparelli, nach den neuesten Erkenntnissen der Militärarchitektur. Ursprünglich hieß die Stadt „Humilissima Civitas Vallettae“ was etwa „die höchst bescheidene Stadt von Vallett“ bedeutet.

Haus in Valletta

Da wir nur zwei Tage auf der Insel Malta verbrachten, hielten wir uns nur in Valletta auf. Aber auch bei drei oder vier Tagen gibt es immer wieder neues zu sehen. Wenn du so wie wir mit dem Bus nach Valletta kommst, musst du am großen Busbahnhof aussteigen. In dessen Mitte steht der mächtige Tritonbrunnen, gebaut nach den Vorlagen des einheimischen Bildhauers Vincent Apap. Von dort aus geht es zu Fuß durch das Valletta City Gate. Dahinter befindet sich das Maltesische Kongresszentrum, dass die neue und die alte Architektur in sich vereint.

Gasse in Valletta

Unser Hotel lag im Zentrum von Valletta. (Osborne-Hotel). Von da aus ist alles schön zu Fuß zu erreichen, und du benötigst kein Taxi oder Bus. Wir benötigten 10 Minuten vom Busbahnhof an das Hotel. Der Hasting Garten ist sogar in weniger als 5 Minuten zu erreichen. Von den Stadtmauern dort hast du einen Wahnsinns Blick über West Valletta, nach Manoel Island, Slima und den Yacht Hafen von Manoel Island. Abends kannst du dich auf die Mauern setzen und der Sonne langsam beim untergehen zuschauen. Ein richtig schöner, romantischer Augenblick.

Sonnenuntergang hinter Malta

Doch bevor die Sonne unterging machten wir noch einen Abstecher zu Karmelitenkirche. (Geweiht der Jungfrau Maria vom Berge Karmel) Durch ihre große Kuppel prägt sie ganz entscheidend das Stadtbild von Valletta und ist schon von der ferne aus zu sehen. Nach schweren Beschädigungen im 2. Weltkrieg wurde die Kirche neu errichtet, vergrößert und mit dieser schönen 42 Meter hohen Kuppel ausgestattet. Sehenswert ist auch die St. John´s Co-Cathedral, die wir leider nicht mehr besichtigen konnten. Äußerlich ist die Cathedrale recht schlicht, doch der Innenraum soll sehr kunstvoll und mit viel Gold ausgestattet sein.

Kupel der Karmelitenkirche

Nach dem Sonnenuntergang schlenderten wir noch die Republic Street, die Hauptstraße Vallettas, entlang. Viele kleine Pups und Bars laden hier zum Verweilen und zum Cocktail trinken ein. Hier entlang kommst du auch am Großmeisterpalast des Malteserordens in Malta vorbei. Wenn du der Straße bis ans Ende folgst, so wie wir, kommst du an das Fort St. Elmo dass auch das National War Museum beinhaltet. Dieses hatte aber leider schon geschlossen, und am nächsten Tag schafften wir es leider auch nicht es zu besuchen. Aber bei unserer nächsten Reise nach Malta steht das auf jeden Fall auf unserer to-du-Liste.

Republic Street

Wenn du von da aus am Wasser entlang weiter gehst, kommst du nach 10 Minuten an das Siege Bell War Memorial und den lower Barakka Garden. Das Mahnmal mit der beeindruckenden gusseiserne Glocke wurde 1992 auf einer Artilleriestellung erbaut und von Queen Elisabeth II eingeweiht. Die riesige Glocke im Innern erklingt jeden Tag zur Mittagszeit. Es erinnert an die die Menschen die im 2. Weltkrieg ihr Leben lassen mussten. Auch im Garten, in dem es einige Grünflächen und Sitzgelegenheiten gibt, stehen weitere Denkmäler die an die große Belagerung Maltas im 2. Weltkrieg erinnern sollen.

Siege Bell War Memoria

Die drei Städte

An unserem zweiten Tag in Valletta machten wir uns nach dem Frühstück wieder zu fuß auf den weg. Heute sollte unser Ziel die 3 Städte sein. Die Drei Städte (englisch Three Cities) ist der Oberbegriff für die drei, der maltesischen Hauptstadt Valletta gegenüberliegenden Städte Cospicua, Vittoriosa und Senglea. Sie sind älter als Valletta, Vittoriosa war sogar die Hauptstadt von Malta bevor Valletta gegründet wurde. Die bereits vorhandene St.-Lorenz-Kirche wurde sogar zur Ordenskirche des Johanniterordens. Die Johanniter bauten auch die Festungsanlagen um die Drei Städte in weiser Voraussicht auf eine Invasion der Osmanen. Die Festungen spielten bei der erfolgreichen Verteidigung der Insel eine wichtige Rolle.

Drei Städte

Vom Upper Barrakka Garden, mit der Saluting Battery im Vordergrund, in Valletta hast du eine großartige Sicht auf alle drei. Wir fuhren von dort mit dem Barrakka Lift nach unten. Dort angekommen, direkt über der Straße, kannst du mit der Fähre hinüber zu den drei Städten fahren. Wir entschieden uns aber für ein altes traditionelles Fischerboot. Der Kapitän des Bootes fährt dich auch für 2 Euro pro Person auf die andere Seite des Hafenbeckens. Es geht vorbei an riesigen Jachten und Segelbooten, aber auch kleine Außenborder und Paddelboote liegen am Pier. Du kommst dir richtig klein vor wenn du an den meterdicken Festungsmauern des Fort Saint Angelo vorbeifährst. Leider hatten wir nicht genügend Zeit dieses zu besichtigen.

Fischerboot zu den Drei Städten

Auf der anderen Seite angekommen bietet sich dir ein grandioser Ausblick auf die Hauptstadt mit den Barrakka Garden im Vordergrund. Da die drei Städte nicht so sehr von Touristen heimgesucht wird, kannst du hier noch mehr oder weniger die Lebensart der alten Malteser spüren. Wir wollten unsere Reise hier langsam ausklingen lassen, und nicht mehr allzu viel unternehmen. Zuerst schlenderten wir ein bisschen durch die engen Gassen, die mit vielen Pflanzen begrünt sind. Nach einem Mythos heißt es, dass die Bewohner von Valletta abwertend auf die Anwohner der drei Städte herabschauen. Durch die Blumenpracht ihrer Gassen wollen diese aber zeigen dass es bei Ihnen schöner ist als in der Hauptstadt auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens. Nach unserem Spaziergang setzten wir uns bei schönen sonnigen Wetter am Pier in ein Café und genossen die Sonnenstrahlen bei einem Cappuccino.

Cappuchino

Leider ging es nach diesem wundervollen Tag in Valletta wieder zurück nach Deutschland.

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