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ABC Ausrüstung , Schnorchelausrüstung – Was brauchst du am Anfang

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ABC-Ausrüstung-Schnorchelausrüstung

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Der Grund, warum du dich für einen Tauchschein interessierst ist sicherlich der Wunsch, der Unterwasserwelt etwas näher zu kommen, das Leben unter Wasser zu erkunden und schwerelos durch Korallenriffe zu gleiten.

Die einfachste Möglichkeit dazu bietet das Schnorcheln. Dazu brauchst du weder einen Schein noch eine spezielle Ausbildung. Wichtig ist nur, dass du eine qualitativ hochwertige Schnorchelausrüstung, auch ABC-Ausrüstung genannt, benutzt.

In diesem Text erfährst du alles, was du über den Kauf und die Art der Ausrüstung wissen musst.

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1. Tauchmaske

Tauchmaske

Das erste Teil der ABC Ausrüstung ist notwendig um unter Wasser etwas sehen zu können. Es ist natürlich die Taucherbrille oder Tauchmaske. Sie ist notwendig weil das menschliche Auge nicht für das Sehen unter Wasser gemacht ist. Wasser hat eine andere Lichtbrechung als Luft, deswegen sehen wir unter Wasser alles verschwommen. Eine Tauchmaske schafft vor dem Auge eine Luftschicht die das klare Sehen unter Wasser ermöglicht.

Auch eine einfache Schwimmbrille schafft diese Luftschicht vor dem Auge. Der Unterschied zwischen diesen beiden ist der Nasenerker bei der Taucherbrille. Wichtig ist dieser, um unter Wasser die Maske von Wasser befreien zu können. Außerdem läuft so auch kein Wasser in deine Nase. Hilfreich ist der Nasenerker auch beim Druckausgleich beim Abtauchen.

Aber auch bei den Tauchmasken gibt es Unterschiede. So gibt es Masken mit einer durchgängigen Scheibe und Masken mit zwei getrennten Scheiben. Der Vorteil bei Masken mit nur einer Scheibe ist ganz klar, das größere Blickfeld. Du fühlst dich mit einer solchen Maske nicht so stark eingeschränkt und hast keinen starken Tunnelblick-Effekt.

Der Vorteil bei Masken mit zwei Scheiben ist, dass die Maske flexibler ist. Das heißt, dass sie sich leichter deiner Kopfform anpassen kann. Außerdem gibt es für brillentragende Taucher/Schnorchler die Möglichkeit, Gläser in Sehstärke zu wählen.

Welche Maske du für dich auswählst ist letztendlich deine Entscheidung. Kaufe die Maske in der du dich am wohlsten fühlst. Wir selbst benutzen Zweiglas-Masken. Der Grund dafür ist eindeutig die Flexibilität. Dadurch passt sie sich perfekt an unser Gesicht an und es kann zu keinen Wassereinbruch kommen.

Auf was du beim Kauf einer Maske achten solltest.

Das allerwichtigste beim Kauf einer Tauchmaske ist die Passform. Nicht jeder Mensch hat die gleiche Kopfform, deswegen gibt es Masken, die perfekt passen, während andere viel zu groß oder viel zu klein sind. Wichtig ist die Passform nicht nur wegen der Dichtheit, auch musst du dich darin wohlfühlen. Es hilft nichts, wenn sie nach 10 Minuten anfängt irgendwo zu drücken.

Neben der Passform solltest du darauf achten, dass die Maske zwei Dichtlippen aus hochwertigem Silikon und keinem billigen Plastik hat. Das weiche Silikon kann sich besser an deine Haut schmiegen als weicher Kunststoff. Nebenbei ist Silikon hautfreundlich und es gibt keine allergischen Reaktionen.

Um zu testen, dass die Maske die richtige Passform hat, setzt du sie ohne Maskenband auf dein Gesicht. Sie muss sich jetzt schon angenehm anfühlen. Nun atmest du mit der Nase ein und saugst die Maske an dein Gesicht. Wenn du sie jetzt loslässt, und sie noch ein paar weitere Sekunden haften bleibt, hat sie eine gute Passform und kann in deine engere Auswahl kommen.

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2. Schnorchel

Schnorchel

Der zweite Teil deiner Schnorchel Ausrüstung ist natürlich der Schnorchel. Mit ihm ist es möglich, unter der Wasseroberfläche zu atmen. Grundsätzlich besteht ein Schnorchel aus einem Mundstück und dem Atemrohr. Zusätzlich besitzen manche noch Ventile, die das Einlaufen von Wasser beim Abtauchen verhindern sollen. Große Unterschiede gibt es bei Schnorchel nicht wirklich. Nur die Form und die Gestaltung können variieren.

⇒ Hier findest du weitere Tipps zum tauchen

Auf was du beim Kauf eines Schnorchels achten solltest.

Wichtig beim Kauf eines Schnorchels ist, dass dieser genormt ist. Ein Schnorchel für Erwachsene hat einen Durchmesser von 18-25mm und darf maximal 35cm lang sein. Der Schnorchel für Jugendliche hat einen Durchmesser bis 18mm und darf nicht länger als 30cm sein.

Der Grund dafür ist die Vergrößerung des Totraumes. Durch einen zu großen Schnorchel kann es zur Pendelatmung kommen. Das heißt, dass die ausgeatmete Luft wieder eingeatmet wird. Dadurch kann es zu einem Sauerstoffmangel kommen.

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3. Flossen

Flossen

Der dritte und letzte Teil der ABC- Ausrüstung sind die Flossen. Sie sind notwendig, um dir als Schnorchler oder Taucher die Fortbewegung unter Wasser zu erleichtern. Die Form einer Flosse orientiert sich grundsätzlich an der Natur. So ist es kein Wunder, dass alle Schwimm- bzw. Taucherflossen eine Ähnlichkeit mit Fischflossen haben.

Schwimm- oder Taucherflossen gibt es in zig verschiedenen Ausführungen. So gibt es Flossen, die wie Schuhe angezogen werden, es gibt welche, für die du extra Neoprenschuhe benötigst, andere sind in der Mitte geteilt, und es gibt noch eine weitere Art, in der du mit beiden Füßen zusammen bist.

Für Schnorchler oder fürs Schwimmbadtraining eignen sich am besten geschlossene Vollfußflossen. Diese besitzen eine Art Gummischuh, in den du mit deinem Fuß direkt hineinsteigst. Die Vorteile dieser Flossen sind zum einen, dass sie recht günstig sind. Und dadurch, dass du sie direkt anziehst und sehr fest in der Flosse steckst, hast du eine sehr gute Kraftübertragung, und somit einen guten Forttrieb im Wasser. Der Gummischuh der Flosse sollte perfekt sitzen, da es sonst zu Scheuerstellen am Fuß kommen kann. Nachteilig, weil du direkt im Gummifußteil steckst, ist aber, dass du keine Wärmeisolierung in der Flosse hast. Somit ist diese nicht für kalte Gewässer geeignet.

Die meisten Taucher nutzen Geräteflossen. Diese sind am Hinterteil geöffnet und du kannst mit einem Neoprenschuh einsteigen. Sie werden von hinten mit einem Gummiband gehalten, dass sie nicht verloren gehen. Der Vorteil ist natürlich die isolierende Neoprenschicht des Schuhs. Auch wenn du den Tauchplatz zu Fuß erreichen musst, ist es mit Schuhen schöner als barfuß. Da sie schwerer und massiver sind als Vollfußflossen, lässt sich auch bei einer niedrigeren Schlagfrequenz ein enormer Vortrieb erzeugen. Das ist wichtig, um lange und ausdauerschonend zu tauchen. Der Nachteil ist, dass diese Flossen teurer sind als Vollfußflossen. Auch ist die Kraftübertragung vom Fuß in die Flosse geringer, da es zu Spielräumen zwischen Schuh und Flosse kommen kann.

Geteilte Flossen bzw. Splittfins haben in der Mitte ein geteiltes Flossenblatt. Der Vorteil, der dadurch entsteht ist, dass der Taucher weniger Kraft für das Schlagen benötigt. Dadurch wird der Flossenschlag leichter. Das soll den Taucher schonen und Krämpfe oder Muskelschmerzen verhindern. Viele Firmen werben auch so damit. Im Umkehrschluss entsteht durch den leichteren Schlagwiderstand aber auch weniger Vortrieb. Das bedeutet, dass der Taucher seine Trittfrequenz erhöhen muss, um vorwärts zu kommen, was wiederum an die Kondition des Tauchers geht.

Monoflossen sind eine weiter spezielle Form der Taucherflosse. In der Praxis werden diese nicht von Schnorchlern oder Tauchern eingesetzt. Diese Art hat ein großes Flossenblatt, in das mit beiden Füßen direkt eingestiegen wird. Sie wird Hauptsächlich beim Apnoetauchen oder beim Mermaiding verwendet. Durch ihr großes Blatt erzeugt eine Monoflosse enormen Vortrieb. Die Bewegung, die der Taucher mit einer solchen Flosse macht, erinnert stark an den Bewegungsablauf von Delfinen und Walen. Sie ist nicht sehr einfach zu erlernen.

⇒ Hier findest du alles zur Ausrüstung von Sporttauchern

Auf was du beim Kauf einer Flosse achten solltest.

Egal für welche Flossenart du dich entscheidest, das wichtigste beim Kauf einer Flosse ist die Passform. Nur wenn möglich wenig Spielraum vorhanden ist, kannst du deine Kraft optimal zum Vortrieb nutzen. Auch sollte sie nicht zu eng sitzen um Reibestellen zu vermeiden. Vollfußflossen gibt es in genauen Schuhgrößen und sollten vor dem Kauf gut probegetragen werden. Geräteflossen gibt es meistens in einem Größenbereich. Zum Beispiel 42-46. Durch Veränderung des Fersenbandes lässt sich dies aber optimal einstellen.

Auch solltest du beim Kauf der Flossen auf die Blatthärte achten. Je steifer das Blatt ist, desto höher ist die Kraft die du zum Treten brauchst, und umso größer wird der Vortrieb. Ein leicht zu schlagendes, sehr flexibles Blatt erzeugt weniger Vortrieb, als ein sehr steifes. Entscheidend für den Kauf ist hier die Beinmuskulatur und die allgemeine Fitness des Käufers. Nicht nur die Blatthärte gibt an, wie stark der Wasserwiderstand ist, auch die Verbindung zwischen Fußstück und Blatt ist mit entscheidend. So gibt es auch Gelenke, die die Kraft über Umwege an das Blatt weiterleiten. Am besten testest du vor dem Kauf verschiedene Modelle, um dir sicher zu sein, welche Flosse für dich die beste ist.

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